Biographie von Mélina Burlaud

Melina Burlaud, Deutsch-Französin, geboren 1977, hat als Pianistin eine Spezialausbildung in Vokalbegleitung im Bereich des Liedes und der Melodie.

Mit dem Musikstudium hat sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt Pau begonnen, wo sie eine Goldmedaille für Klavier und Orgel erhielt. Danach hat sie sich am Konservatorium in Toulouse weitergebildet und 1999 mit dem ersten Preis in Klavier, 2000 mit je einem ersten Preis in Orgel und Kammermusik abgeschlossen. Im Juni 2002 bestand sie ihr Staatsexamen für Klavierpädagogik (Diplôme d’Etat).

Neben ihrem Musikstudium befaßte sie sich an der Universität Toulouse mit Slavistik und Germanistik und beendete dort ihr Studium mit einem Diplom in Russisch und mit Diplom, Magister, DEA, in Deutsch.

Sie erhält 2001 ein Stipendium des DAAD und setzt ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, in der Klasse von Galina Iwanzowa und Michael Endres in Klavier, Gerhald Fauth in Kammermusik und Wolfram Rieger in Liedbegleitung fort. 2002 wird sie mit dem Stipendium „Lavoisier“ des französischen Außenministeriums ausgezeichnet; 2003 erhält sie ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist ebenfalls Stipendiatin des Conseil Général des Pyrénées Atlantiques und Mitglied der Yehudi Menuhin Foundation für Kammermusik.

Melina Burlaud erhält 2004 an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin ihr Diplom in Kammermusik und 2006 ihr Diplom in Klavier.

Im Rahmen zahlreicher Akademien hat sie in Europa mit bedeutenden Künstlern gearbeitet u.a mit Hans Leygraf, Jean Boyer, Dalton Baldwin, Brigitte Engerer.

Seit Oktober 2006 studiert sie im Postgradualen Lehrgang für Liedinterpretation an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Professor David Lutz.